Homeschooling in der Coronavirus-Krise

Um unseren Schülern auch eine Weiterführung der Unterrichtsversorgung sicherzustellen, haben wir ein Bündel an Maßnahmen ergriffen.
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Schnelle Information der Eltern

Der wesentliche Baustein zur schnellen Umsetzung aller Maßnahmen ist auch während dieser Phase unser Schul- und Elternportal https://schul.tools.

Mit Hilfe dieses Portals können wir Nachrichten und Rundschreiben binnen weniger Sekunden an alle Eltern versenden. Ein wichtiger Vorteil hierbei: Die Inhalte können auf die jeweils angesprochenen Klassen und sogar auf die Eltern ausgewählter Schüler eingeschränkt werden. So erhält jeder genau die Information, die ihn betrifft.

Auch werden über https://schul.tools die individuellen Zugangskennungen pro Schüler ausgegeben:

  • Zugangskennung für die Lernplattform, die auch für unsere Videoplattform und für unterricht.de gilt.
  • Zugangskennung für Microsoft 365, die auch den Zugang zu Microsoft Teams ermöglicht.

Da alle unsere Eltern https://schul.tools auch für die Online-Krankmeldung verwenden, können wir über diesen Weg 100% unserer Eltern erreichen.


Videounterricht über Microsoft Teams

Jeder Schüler der Klassenstufen 5 bis 12 hat täglich Videounterricht über Microsoft Teams.

Der Unterricht findet als virtuelle Videokonferenz statt, in der die Schüler ihre Lehrkraft sehen können. Auch die Schüler können - wie im gewöhnlichen Unterricht – Fragen stellen und den Unterricht mit eigenen Beiträgen bereichern. Das Stellen von Fragen ist sowohl als Audio-Video-Beitrag als auch als Text im Chat möglich.

Auf diese Weise wird der Unterrichtsbetrieb mit einem starken Fokus auf die Kernfächer fortgesetzt, damit die Schüler keine Lücken aufbauen, die sich auf die Abschlussprüfungen oder weitere Schuljahre auswirken.

Zur Erstellung der inzwischen über 340 Kurse („Teams“) für den Videounterricht verwendet die Schule den Microsoft-Dienst „School Data Sync“ (SDS). Durch die kurzfristige Programmierung einer geeigneten Export-Schnittstelle aus unserem Notenprogramm ist es uns gelungen, binnen weniger Tage die Teams für die Klassenstufen und Fächer der einzelnen Schularten so zu erzeugen, dass die Schüler automatisch in ihren Kursen eingebucht sind.


Lernplattform

Die Schule betreibt seit vielen Jahren eine eigene Lernplattform auf Basis von Moodle. Diese Lernplattform wurde binnen eines Wochenendes auf alle Klassenstufen aller Schularten erweitert.

In der Lernplattform können die Schüler und Eltern auf die Arbeitsaufträge zugreifen.

Die Arbeitsaufträge werden für jeden Tag zusammengestellt. So weiß jeder Schüler, was an welchem Tag zu bearbeiten ist. Die Arbeitsaufträge werden über die Lernplattform abgegeben und von den Lehrkräften gesichtet. Im Anschluss erhalten die Schüler ein Feedback über die Lernplattform.

Auch über die Lernplattform sind Wochenpläne abrufbar. In diesen sind die Fächer wie in einem Stundenplan über den Tag hinweg eingeplant.

Nach einer Erweiterung der Lernplattform durch unsere IT ist es nun auch möglich, dass unsere Lehrkräfte Videos und Sprachnachrichten hinterlassen können. So kann z.B. ein Diktat in der Grundschule geübt oder einfach eine aufmunternde Videobotschaft der Lehrkraft an die Kinder weitergegeben werden.

Auch bei unserer Lernplattform sind Schüler und Lehrkräfte anhand unseres Notenprogramms automatisch den Kursen zugeordnet. Dies schafft eine gute Übersicht über die für jeden einzelnen relevanten Inhalte.


IT-Support für Schüler und Eltern

Bei der Inbetriebnahme der digitalen Plattformen kam es bei einigen Schüler und Eltern zu Problemen bei der Einrichtung und Bedienung der Software.

Hierzu hat die Schule ein Support-Ticketing-System eingerichtet, über das die Schüler und Eltern schnell und unkompliziert Fragen per E-Mail an den IT-Support richten konnten.

Mit einer durchschnittlichen Reaktionszeit von weniger als 3 Stunden konnten auf diese Weise die gestellten Fragen geklärt werden.



IT-Ausstattung

Die beschriebenen Maßnahmen sind vor allem auch möglich, da unsere Schule konsequent auf die Vorteile der Digitalisierung Wert legt und diese umsetzt.

So erhalten alle unsere Lehrkräfte ein Notebook als Arbeitsgerät von der Schule gestellt. Diese werden von der Schule konfiguriert und an die Lehrkräfte ausgegeben.

Rechtzeitig vor den Schulschließungen haben wir die Webcams der Notebooks aktiviert und Microsoft Teams für unsere Lehrkräfte per zentraler Administration aufgespielt und konfiguriert. Dies ermöglichte den Online-Unterricht selbst und auch eine optimale Abstimmung zwischen den Lehrkräften.